Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr
Die Berufsfeuerwehr zeichnet sich aus durch Mitglieder, die für ihre Arbeit bezahlt werden. Die Wache wird 24 Stunden von Feuerwehrleuten besetzt, die auf ihre Einsätze warten. Während dieser Zeit werden Aufgaben erfüllt, die die bei Alarm sofort unterbrochen werden können, wie etwa Schlauchwäschen, Arbeiten in der Verwaltung oder Fahrzeugwartung. Oft haben Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr eine zusätzliche Ausbildung zum Rettungsassistenten genossen und können so auch den Rettungswagen fahren.
Die Freiwillige Feuerwehr besteht nur aus Mitgliedern, die unbezahlt und freiwillig helfen möchten. Jeder von ihnen besitzt einen Hauptjob, die Freiwillige Feuerwehr ist nur ein Ehrenamt. Sollte Alarm ausgelöst werden, so wird man über einen Funkmeldeempfänger benachrichtigt und begibt sich rasch zur Wache. Dort ziehen sich die Feuerwehrleute schnellstens um und fahren zum Einsatzort. Der Unterschied zur Berufsfeuerwehr ist, dass man seine Freizeit, in der man eventuell schläft oder isst, opfert, um Hilfe zu leisten. Dennoch müssen sie genauso schnell handeln können und das gleiche fundierte Wissen haben, wie ihre Kollegen der Berufsfeuerwehr. Bei Städten mit über 100.000 Einwohnern gibt es meist eine Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr, in kleineren Orten nur eine Freiwillige Feuerwehr.